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... - ,-r Ein Mann, ein Board Wellenreiten im Tief schnee, Akrobatik auf der Buckelpiste - ein breites Brett macht’s möglich. Das Snowboard erobert die Alpengipfel. Von Adi Kemmer Tschuldigung“, raunt Andy und zwängt sich mit seinem fast mannshohen Brett in die Seilbahnkabine. Sein Gegen über ist schnell bei der Sache: „Brett vorm Kopf, wie?“ kalau ert er in bajuwarischer Offenheit und grinst den Gipsverband an, der Andys rechten Arm ziert. „Gefährlich, was?“ „Nein“, sagt der junge Mann mit dem Snow board, „aber viel schöner als Ski fahren.“ „Am Anfang“, weiß Markus Keibel, „waren wir auf den Pi sten nicht gern gesehen.“ Doch allmählich schlägt die Stimmung um. Beim Glühwein ist sich die gemischte Runde am Südtiroler Kronplatz einig: Hauptsache Schnee. Der milde Winter hat den Glaubenskrieg geschlichtet, der Gipfelstürmer in Skifahrer und Spinner trennte. „Dazwi schen“, glaubt Snowboard-Profi Peter Bauer aus Schliersee, „gab’s lange Zeit nichts.“ Vorbei. Die Liftanlagen und Pisten werden für die Deserteure freigegeben, die ersten Weltmei ster klettern im März aufs Sieger treppchen; selbst Olympia scheint sich nicht lange mehr zu ^ versagen. „Die Trendsetter mit i ihren Snowboards“, glaubt die £ Wintersport Tirol AG, Besitze- I rin der Stubaier Gletscherbahn, £ „setzen revolutionäre Akzente.“ Extra-Touren 117 ...