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... wiederholte das angloschweizerische Team seinen Vorjahrestriumph mit dem Jungfernsieg des 908/3 in Sizilien – und fügte Ferrari damit vor heimischem Publikum eine Niederlage zu. Für Porsche war der Sieg besonders schön, denn Leo Kinnunen fuhr auf der letzten Runde die schnellste Zeit und nahm Ignazio Giunti den zweiten Platz ab. Sein Teamkollege, der aus Palermo stammende Nino Vaccarella, hatte zuvor mit dem Werks-Ferrari 512S in Führung gelegen, während Redman mit Eigentlich war der 908/3 nur eine neuere Variante des 908/2, nichts ausgesprochen Exotisches, aber er funktionierte – und wie! dem Wissen, das bessere Auto und die bessere Crew zu haben, seine Chance abgewartet hatte. »Es war etwas ganz Besonderes, die Targa Florio zu gewinnen, auch wenn ich persönlich nicht besonders gut gefahren bin«, sagt er. »Als ich nach dem ersten Boxenstopp übernahm, lagen wir an dritter oder vierter Stelle. Ich holte Vaccarella ein und versuchte dreimal, ihn zu überholen. Jedes Mal hat er mich fast von der Straße gedrängt. Ich bin dann gut 160 Kilometer im Abstand von 50 Metern hinter ihm hergefahren und habe auf den Stopp gewartet, denn ich wusste, dass wir den schneller hinkriegen würden, und so war es auch.« Vier Wochen später traten zwei Gulf 908/3 bei den 1000 Kilometern am Nürburgring an. Redman lag in Führung, fuhr an die Box, Siffert übernahm – und blieb ...