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... Das geht aus jedem der zahlreichen Leserbriefe hervor. Gerade der Führerschein ist als Aus weispapier in den Nachkriegsjahren besonders häufig beschlagnahmt oder vernichtet worden. Sein Ersatz bereitet nun meistens größte Schwierigkeiten, Anfänglich ver fuhren die Behörden in manchen Kreisen und Bezirken mit der ersatzweisen Aus stellung großzügig. In einzelnen Fällen ist dies von unlauteren Elementen au genützt worden. Dadurch verursachte Unfälle, die wohl nur Einzelerscheinungen cewesen sind, haben die Behörden dazu veranlaßt, schärfer vorzugehen und auf der Vor lage amtlicher Unterlagen zu 'bestehen. Man ist dabei, wie sets im Behördenver kehr, sehr rasch zu einer schematischen Behandlung die'er Fälle ge kommen, die den Umständen keineswegs gerecht wird, sondern im Gegenteil meistens zu rigorosen Ungerechtigkeiten führt, was aus zahlreichen Leserbriefen glaubwürdig hervorgeht. Dies wollen wir an Hand einiger besonders schlimmer Beispiele, die wir herausgreifen, im einzelnen näher erläutern: Am härtesten sind die jetzt erst aus Kriegsgefangenschaft heimkehrenden Kraft fahrer betroffen. Bis Ende 1943 wurden die Wehrmachtführerscheine in Zivilführer scheine umgeschrieben. Der Zeitpunkt für diese Vereinfachung ist abgelaufen. Der „Termin" regiert! Man hat aber bei seiner Festsetzung die Kriegsgefangenen offen bar ganz vergessen und ...