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... von 13 Tonnen gesundheitsgefährdenden Fasern.» In einer Erklärung des Verbandes der Deutschen Automobil-Industrie (VDA) hält man dem folgendes entgegen: «Zur Ermittlung dieses Wertes werden im Asbestbericht des Umwelt-Bundesamtes Hinweise gegeben, aus denen hervorgeht, dass dabei Ergebnisse amerikanischer Untersuchungen mit benutzt worden sind. Aus dem US-Forschungsbericht kann zwar der angegebene Prozentwert von 0,25 % in der Grössenordnung ebenfalls abgeleitet werden; er darf aber nicht auf das verschleissbare Bremsbelaggewicht, sondern nur auf den eigentlichen Asbestgewichtsanteil angewendet werden, um damit den während des Belagverschleissvorganges insgesamt imitierten Restbetrag des Asbestes zu quantifizieren. Ferner wurde der Anteil des in der Bremsanlage verbleibenden Abriebs mit 11 % berücksichtigt. Auch dieser Wert wurde der US-Untersuchung entnommen. Würde man - ausgehend von den Zahlen des Umwelt-Bundesamtes - die Ergebnisse der US-Untersuchung sinnrichtig übertragen, so ist die vom UBA angegebene Belastung der Atmosphäre mit etwa 13 Tonnen um den Faktor 55 zu hoch angesetzt, und dies selbst dann, wenn von sehr hohem, tatsächlich aber nicht vorhandenem Asbestgewichtsgehalt (im Mittel 60 %) in europäischen Bremsbelägen ausgegangen wird. Falls die Grosse der Emissionsbelastungen als ein Mass für die Gefährdung angesehen wird, ...