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... unter den kleinen Zylindereinheiten. So erreicht der BMW-Motor sein maximales Drehmoment erst bei der vergleichsweise ho hen Drehzahl von 4000/min, und unter dieser Marke sollte man die Nadel des Drehzahl messers auch tunlichst nicht fal len lassen. Darunter nämlich tut sich wenig; das Niedertreten des Gaspedals wird nur zö gernd in Beschleunigung umge setzt. Oberhalb von 4000/min sorgt der Motor dann für wakkeres Temperament, aber das bedeutet eben, daß das Fahren im BMW kaum von Gelassen heit geprägt ist, weil sehr häufig geschaltet werden muß, um den Sechszylinder bei Laune zu halten. Angenehm ist dieser zwiespäl tige Charakter des BMW-Motors sicher nicht, auch wenn man gerechterweise hinzufü gen muß, daß das Ausnutzen des oberen Drehzahlbereichs beim BMW leichter fällt als bei allen anderen Konkurrenten. Denn gerade hier zeigt sich ein klarer Sechszylinder-Vorteil - umso mehr, als gerade das BMW-Triebwerk zweifellos auch heute noch zu den kulti viertesten Vertretern dieser Spezies gehört. Vibrationen, die beispielsweise beim Motor des Scorpio die Freude an voller Leistungsent faltung stark einschränken, sind dem Triebwerk des 520i völlig fremd. Es dreht wie die sprichwörtliche Nähmaschine - seidenweich und ohne seine de zente Tonlage nennenswert zu ändern. Trotz dieser vorzüglichen Manieren aber bleibt der Gesamteindruck ...