Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... würde man einen Vollblüter aus seiner Box holen, so fühlt man schon nach den ersten Metern, dass man hier etwas ganz Spezielles »reitet«. Zweiter Gang, und der nun losbrechende Donner verhallt im Fahrtwind. Dritter Gang, und mit zunehmender Geschwindigkeit akklimatisiere ich mich immer mehr. Der Abrollkomfort ist weitaus besser, als man es von einem Rennwagen aus jener Epoche erwarten würde. Nur beim Bremsen verrät er sein Alter und auch nur dann wird sein Gewicht offensichtlich, sogar noch deutlicher als sonst bei Renn-Bugatti. Und ob es nun daran liegt, dass sich das Getriebeöl erwärmt hat oder ich mich einfach nur eingewöhnt habe – das Zwischengasgeben beim Runterschalten in den zweiten Gang geht einfacher als gedacht. Zurück auf der Geraden drücke ich das Pedal nochmal kräftig durch. Und erst jetzt spüre ich die Rennsportgene des T59 wirklich. Ich werde regelrecht nach vorne katapultiert, mit einem konstanten und scheinbar nicht enden wollenden Schub. Derweil die Reaktionen der Hinterachse und -reifen zeigen, dass sie hart arbeiten müssen, um die Kraft auf den Asphalt zu bringen. Nach dem Abschalten bin ich fast taub, und mit Staub eingedeckt, doch ich lächle, breit. Greg ist höflich genug zu verbergen, wie erleichtert er ist, den Wagen seines Vaters in einem Stück zurückbekommen zu haben. Zugleich bestätigt er, dass der T59 bei ihm ganz ...