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... Die Porsche-Aktie steht mit über 4000 auf einem historischen Hoch. Aber über das derzeitige Dauerthema - fünf Mark für den Liter Benzin - wäre Ferry Porsche nicht mit der Duldsamkeit des Alters hinweggegangen. Wahrschein lich hätte er geantwortet: „Die Rohstoffe und Energicreserven sind endlich, und wir müssen als Ingenieure überlegen, welche Schritte wir tun können.“ Ein Ratz-Fatz-Typ war Ferry Porsche nicht, sondern sehr bedacht, behutsam fast, mit Blick für die Realitäten der Gegenwart und die Fährnisse der Zukunft. Und un nachgiebig, wenn es um die Belange des Unternehmens ging, aber nicht immer un nachgiebig genug. Anfang der siebziger Jahre verordnete er sämtlichen Mitgliedern des Familien-Clans den Auszug von verantwort lichen Management-Posten bei Porsche, einschließlich seines Neffen Ferdinand Karl Piëch, des Sohnes seiner fünf Jahre älteren Schwester, derzeitig VW-Chef. Der Burli - auch Piëch kam um die österreichischen Verkleinerungsfloskeln nicht herum - hatte zwar die legendären, Siege am Fließband einfahrenden Renn sportwagen vom Typ Porsche 917 kon struiert, dabei aber nach Meinung des Onkels einen etwas zu legeren Umgang mit Geld an den Tag gelegt. Und Ferry be reicherte daraufhin den Familienschatz an wechselseitigen Spitzen um jenes ebenso legendäre, auf Piëch gemünzte „Mit vollen Hosen ist gut stinken“. Da war ...