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... Kategorien von Automobil-Design gibt, die beide bei Männern etwas auslösen: einmal die feminine Formensprache der 60er Jahre mit ihren atemberaubenden Kurven, wo jeder Mann sofort den Verstand abschaltet – ich denke an meinen E-Type oder einen 250 GTO. Und dann das Brachial-Macho-Design-Repertoire amerikanischer Muscle Cars, dem zum Schluss sogar Aston Martin oder Maserati verfallen sind. Oder klickt gerade das bei Frauen? // // Naja, der Maserati klickt bei mir schon, ziemlich... Und bei einem GTO setzt nicht nur der Verstand aus, ich bekomme akute Atemnot. Der 250 LM, wiederum ist ein Auto, welches auch meine Knie noch einknicken lässt, ich höre nur noch leichtes Surren im Kopf , wenn ich dieses Auto sehe, und er ist wirklich nicht maskulin in der Formensprache. Lieber Berthold, Du findest den E-Type wirklich FEMININ...? Bis jetzt habe ich immer nur von, äh, sehr männlichen Vergleichen gehört. // // Ja ja, aber das sind – mit Verlaub – ziemlich oberflächliche Interpretationen von Hobby-Psychologen, die von schlechten Auto-Journalisten immer wieder gerne aufgegriffen werden, wenn ihnen zum E-Type nichts anderes mehr einfällt. Eine lange Motorhaube ist ja noch keine maskuline Formensprache, sondern hier folgt die Form wirklich noch der Funktion. Da sind – abgeleitet von den WWII Jagdflugzeugen – der große Motor und die kleine Kabine, die die Proportionen ...