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... dam it dem Fahrzeug beim Durchfedern der H in terräder eine um seine Längsachse zen trierende W irkung verm itte lten . Beide H in terradaufhängungen und -federungen ergaben im V erein m it der für Lancia seit 1922 typischen T eleskopfüh rung der V orderräder (DRP 390 590) eine einm alige S traßen haltung der Fahrzeuge, die b islang im Serienautom obilbau nicht übertro ffen w urde. A ber — diese H in terradaufhängungen w aren teuer und auf w ändig im Bau und in der R eparatur. D esw egen entschloß m an sich bei Lancia, beim M odell „A urelia", Serie II, auf die a ltbekannte , seit 1894 (DRP 82 789) bekann te de-Dion- D oppelgelenkadrse zurückzugreifen. Bei d ieser sind die H in te rräd e r nicht einzeln geführt, sondern durch eine s tarre Achse m iteinander verbunden . Das in der gefederten , se lbst tragenden K arosserie liegende D ifferential tre ib t über je eine D oppelgelenkw elle die H in te rräder an. Da diese aber nicht m ehr einzeln an Lenkern au fgehängt und geführt, sondern durch eine s ta rre Achse m iteinander verbunden sind, ist die u n abgefederte M asse größer als gegenüber den E inzelrad aufhängungen der H in terräder. Im m erhin erg ib t die de-Dion- Achse — und davon ging seinerzeit der E rfinder aus — eine V erringerung der unabgefederten M asse gegenüber der noch heu te so verb re ite ten , das D ...