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... in der deutschsprachigen Schweiz jetzt 92% (vor dem 1. Juli 64%), in den welschen Kantonen 81 % (früher 34%), im Tessin 79% (gegenüber 25 %). Am ausgeprägtesten ist im Schnitt der drei Hauptsprachgebiete die Zunahme der Gurtenbenützer auf Innerortsstrecken, das heisst dort, wo das System seinen höchsten Schutzeffekt entwickelt und bei richtiger Anwendung (körpernahes Tragen) praktisch jede ernsthafte Verletzung ausschliesst. Auch auf dem Kantonsstrassennetz hat die Tragpflicht von Anfang an zu einem signifikanten Anstieg des Benützungsgrads geführt. Am wenigsten ausgeprägt ist der Unterschied im Vergleich zwischen vorher und nachher bei Fahrern und Begleitern auf Autobahnen. Niemand vermag im Moment mit Sicherheit zu beurteilen, ob sich die erfreulich hohe Gurtentragquote .nach dem «Schock des 1. Juli» aufrechterhalten lassen wird. Freilich spricht vieles dafür, dass nicht nur der (mindestens einstweilen noch) sanfte Zwang, sondern auch bessere Einsicht zur Verdoppelung der bisherigen Zahlen Automobilisten aufgepasst: In diesen Tagen beginnt beim Rehwild die Brunftzeit. Die Rehbgcke sind während dieser Zeit recht «streitsüchtig» und in Kampfstimmung; beim Verteidigen des eigenen Territoriums gegen ungebetene Rivalen kommt es oft zu scharfen Verfolgungsjagden, während denen die Tiere ohne die sonst übliche Vorsicht über die Strasse stürmen. ...