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... das alles nicht hin. Ich fahre durch Piemonte auf einsamen Landstraßen und Feldwegen, deren Decke so ist, wie sie damals war — steinig und staubig. Und das Gras wächst bis an die Fahrspur heran. Das Auto zieht eine Schleppe von Staub hinter sich her. Ja, ich nehme gern einen Vino. Ich sitze vor dem Haus auf der hölzer nen Bank. Neben mir liegt ein ausge franster Strohhut. Und ein goldgelber Maiskolben. Es ist heiß geworden. Die Sonne flimmert über den Maisfel dern. Meine Kehle ist trocken vom Staub, obwohl ich vor zwei oder drei Stunden oben in den Bergen einen Campari getrunken habe. Der Wein schmeckt gut, er ist kühl und herb. Weiß schon, weshalb Opa immer mal eine Pause machte. „Mein Mann wird sich ärgern“, sagt die Frau. „Er ist auf dem Feld. Er hätte den alten Fiat bestimmt gern gese hen.“ Sie weiß, daß es ein Fiat ist. Sie hat dem Auto nicht ein einziges Mal auf den Kühler geschaut. Sie weiß es auch so. Als sie ein Mädchen war, da war fast jede „macchina“ ein Fiat. Damals sagte man nicht: „Wir brau chen ein Auto!“ Damals sagte man: „Ein Fiat muß her!“ Fiat hatte rechtzeitig begonnen, ein volkstümliches Auto zu entwickeln. Dieses hier. Den Zero. Ein Auto na mens Null. ★ In jeder Firmengeschichte gibt es ei nen Meilenstein, jenen Punkt, jenes Ereignis, das eine neue Ära einleitet. Opels Meilenstein war der Olympia von 1935, der erste ...