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... und der bekannten X,ancia-Teleskopvorderradaufhängung ein typisches Produkt der Marke darstellt, ist er als Neukonstruktion zu bezeichnen. In unseren schweizerischen Augen lässt er sich als kleiner Luxuswagen mit guter Ausstattung, eleganter Linie und über dem Durchschnitt seiner Klasse liegenden Fahrleistungen beschreiben. Ferner hat man offensichtlich danach getrachtet, die Unterhaltsarbeiten zu vereinfachen und zu verbilligen. Die sportliche Note fehlt ebenfalls nicht, doch ist sie genügend unaufdringlich gehalten, um auch vom ruhigeren Fahrer als Vorteil empfunden zu werden. Im Lauf der ersten Probefahrt, auf die wir noch zurückkommen, stellten wir fest, dass der Appia wie kaum ein Fahrzeug dazu geeignet ist, selbst den «unsportlichsten» Fahrer zu einem Enthusiasten umzuformen. Ligenartige Molorkonslruküon Wie alle seine Vorgänger, fällt auch der neue Appia in mancher Beziehung aus dem Rahmen des heute konstruktiv Normalen. So ist der Vierzylindermotor als V-Typ mit sehr engem Winkel (10°) gebaut und besitzt zwei Nockenwellen, die tief unten seitlich am Block angeordnet sind. Auf obenliegende Nockenwellen hat man wie beim Aurelia deshalb verzichtet, weil so bei der Demontage des Zylinderkopfes die Ventilsteuerung nicht von Grund auf neu eingestellt werden muss. Mit knapp 35 PS pro Liter ist die Hubraumleistung nicht als besonders hoch zu ...