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... beibehalten. Vbn wegen Offroad-Lyrik und Weite-Welt-Gehabe. Da die meis ten Geländewagen ohnehin nie asphaltierten Untergrund verlassen, nennt Kia den neuen Sorento konse quenterweise gleich Großstadt-SUV. Passend zur ehrlichen Selbstein schätzung bieten die Koreaner die zwei te Auflage ihres Erfolgsmodells wahl weise mit Frontantrieb an. Da der Sorento auf dem ix55 von Konzernmut ter Hyundai basiert, sind auch Leiter rahmen und Starrachse passe, was je nach Version bis zu 215 Kilo spart. Mit seinem wuchtigen Drehmoment hat der 2,2-Liter-Common-Rail-Diesel daher wenig Mühe, den um zehn Zen- Übersichtliches, wenn auch nicht allzu hochwertig gehaltenes Cockpit timeter gewachsenen Soft-Roader stan desgemäß zu beschleunigen. Unter stützt wird der positive Eindruck von der spontan und ruckfrei schaltenden Sechsstufen-Automatik. Doch gegen vollen Leistungseinsatz protestiert der Kia mit kernigen Verbrennungsge räuschen und schiebt in engen Kehren schon früh über die Vorderräder. Allzu hohen querdynamischen Ambitionen steht auch die leichtgängige, aber ge fühllose Lenkung im Wege. Also lieber entspannt auf den bequemen Sitzen zurückiehnen und die insgesamt komfortable Federung sowie das groß zügige Raumangebot genießen. Zwei aus dem Ladeboden schwenkenden Zusatzplätze machen den Sorento auf Wunsch zum Siebensitzer. Allerdings kann das hintere Abteil ...