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... s£xt Boliden im Louvre: il Nona Lisa i lächelt UberlOOOOPS Liebhaber klassischer Kunstwerke blickten erstaunt auf: Im Musée des Arts décoratifs, einem Teil des Louvre, hatten Autos die Bilder verdrängt. Dort fand eine Ausstellung statt, die viele Verehrer technischer Schönheit und die Fanatiker schneller Wa gen anzog. Unter der etwas vagen Bezeichnung „Bolid Design“ wurde auf die schönen Formen von Rekordautos und auf die ästhe tischen Linien von Formelwagen und Prototypen hingewiesen. Der Organisator der Ausstellung, Monsieur Fornasetti aus Italien, kam nicht, wie man annehmen sollte, aus der Automobilbranche: „Ich fühle mich in der Hauptsache als Künstler“, meinte er, „und in dieser Eigenschaft muß ich Ingenieuren und Karosseriebauern vorwerfen, daß ihre Kreationen höchst selten schön sind. Damit können sie bei einem Künstler oder einem Menschen, der das Schöne liebt, kaum Emotionen auslösen.“ Fornasetti begeistert sich an dem Schwung einer Windschutzscheibe, an der Krüm mung eines Auspuffrohrs, an der Metallbearbeitung eines Rades — darin findet er reine Kunst. In der Eingangshalle erblickte der Besucher zuerst ein goldenes Monstrum: The Golden Arrow, 8,43 Meter lang, pfeilförmig, drei einhalb Tonnen schwer; gebaut, um Rekorde aufzustellen. Wenige Schritte weiter standen auf einem 40 Meter langen Aluminium band, das sich, ...