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... der Mensch etwa 30 km/st schnell sei, so ist dies eine sehr kühne Be hauptung, eine sehr optimistische Hochstapelei. Jedenfals steht fest, daß er alles zu spät macht, wenn er sich kraft seines Verstandes schneller bewegt, als er schnell ist. Damit müssen sich die Konstrukteure anfreunden. Doch hei! Wenn das die Polizei liest! Fünfzig Leser haben jetzt s cher schon wieder einen Bammel, weil ich so unvorsichtig aus der Schule plaudere. Sie sehen sich samt mir demnächst mit 30 km/st über die Autobahn bummeln. Ja der Polizei wäre dies durchaus zuzutrauen, wenn sie nicht in der Minderheit wäre. Jedenfalls wollen wir ihr hier schon vorbeugend verraten, daß die Autobahn noch hindernisloser ist als die Hundertmeterbahn. Vor allem aber sind auch die Bremsen kraft menschlichen Verstandes besser als die eines Jesse Owens zu Fuß. Immerhin sollte sich aber jeder Fahrschüler darüber im Klaren sein, daß er nun viel schneller fahren wird, als er schnell ist. Und das sollte er nie mehr vergessen! Mein Vater hatte eine etwa dreimal längere Geschwindigkeit-Reak tionsleitung, als ich sie habe. In meines Vaters Jugend fuhr man auf dem Hochrad; die paar Autos hatten die „wahnsinn'ge“ Geschwindig keit von 30 Kilometer in der Stunde (ausgeschrieben!). Nur kamen sie in einer Stunde nicht so weit, sie lagen bei Kilometer 10 mit einer vierstündigen Panne fest. Ich dagegen ...