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... in Imola »Gott seine schützende Hand von der Formel-1« (Niki Lauda) – Ratzenberger und Senna sterben, es ist wie die Stunde null. Aus deutscher Sicht ist mit Stefan Bellof schon 1985 ein kommender Weltmeister verunglückt. Es dauert bis 1994, ehe Michael Schumacher als erster Deutscher den WM-Titel erringt, es sollten noch sechs weitere folgen. Sebastian Vettel tut es ihm von 2010 bis 2013 gleich, ohne jedoch eine zweite Schumimania zu entfachen. 2009 kommt ein Energierückgewinnungs-System, um Überholen zu erleichtern ab 2011 DRS und als ultimativer Kopfschutz 2018 der HALO. Seit 2014 fährt die Formel 1 mit 1,6-Liter-V6-Turbos – hybride Wunderwerke, die massig PS haben, für die Serie aber kaum relevant und sündhaft teuer sind. Die Formel 1 lebt, trotz unverändert zu hoher Kosten, zeitweilig drückender Mercedes-Dominanz und eines kleinkariert wirkenden Strafenkatalogs weiter. Die Autos und die Strecken sind sicher, die Wagen aber so leicht zu fahren, dass die Fahrer nach Rennen kaum schwitzen. Wie es ab 2021 reglementmäßig weitergeht, wird sich demnächst herausschälen. Bis dahin hofft die Fangemeinde auf ein Rennen wie Silverstone 2019, das 1010. der Formel 1. Ob es die Königsklasse auch noch weitere 1000 Rennen geben wird – man möchte angesichts der globalen Gesamtsituation nicht um jeden Preis drauf wetten. Von oben nach unten Rekordweltmeister ...