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... nächster Zeit schon keine an stehenden Käufer mehr finden könnte, die mit königlicher Geste den Barpreis auf den Tisch blättern. Auftakeln um jeden Preis und los steuern mit vollen Segeln deckt sich nicht mit vernünftiger Planung. Es wäre an unseren Motorrad-Modellen unschwer nachzuweisen, daß in den letzten Jahren generell weder zu viel noch zu wenig weitercntwiekelt und erneuert wurde. Erst wenn man das Was und Wie besieht und die Sektoren gewisser Bauteile kritisch durhstreift und die Erfolge abwägt, verlockt doch die Frage, zu welchen Teilen dem fortschrittlich denken den Techniker zu danken ist, wie weit rein kaufmännische Erwägungen der Entwicklung dienlich oder hinderlich waren, und weiter zu welchen Teilen der Käufer mit Wunsch und Wort den Anstoß zur Vervollkomm nung und Verbesserung gab. Es werfen sich hier nicht bloß Fragen auf, sondern ein ganzer Fragenkomplex, den zu beantworten nicht leicht ist. Seit die Teleskopgabel das Wort „Mode“ von sich abstreifen konnte (Auch-Teleskopgabeln haftet es weiter an!), hat kein Bauteil mehr von sich reden gemacht als die Hinterradfederung. In ihr spiegelt sich vieles wieder: Der Stand der gegenwärtigen Motorradtechnik, die Einstellung des Herstellers zum Fahrer, die offene oder die geschlossene Hand der preiskalkulierenden Kaufleute und — das konstruktive Können. Mit der Hinterradfederung verhält es sich so ...