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... 280SE test Guter Stem Der „gute Stern auf allen Straßen" ist Ge genstand ständiger Verbesserungen, und im Zuge dieses Geschehens wurde aus dem 250 SE ein 280 SE. Schon im ersten Testbericht Anfang 1966 über den damals neu herausgekommenen 250 SE hielt auto motor und sport diese Verbesserung für wünschenswert, denn die Elastizität des Motors erwies sich, gemessen an den übri gen Qualitäten, als höchstens durchschnitt lich. Ohnehin sind unsere europäischen Autos, was den Motor-Komfort angeht, gegenüber der amerikanischen Konkurrenz im Rückstand: Sie haben kleine, hoch drehende, unelastische Motoren. Im Ver gleich zu großvolumigen Übersee-Autos wirken sie laut und nervös. 2,5 Liter Hubraum sind nicht viel für ein Anderthalbtonnen-Auto der oberen Klasse, und Opel ging aus diesem Grund schon vor geraumer Zeit auf 2,8 Liter herauf. Bei Daimler-Benz sah es zunächst so aus, als seien die Erweiterungsmöglichkeiten der Sechszylinder bei 2,5 Litern am Ende. Aber die Motorenbauer wußten Rat: Durch gleichmäßige statt paarweise Zylinder anordnung und völligen Verzicht auf durch gehende Wassermäntel zwischen den Zy lindern schufen sie die Voraussetzungen für eine von 82 auf 86,5 mm vergrößerte Bohrung. Bei gleichbleibend 78,8 mm Hub ergab sich ein Hubvolumen von 2788 mm. Dieses Ausfeilen einer gegebenen Motor konstruktion bis ins Letzte ...