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... nach dem bekannten Schwarzwälder See, auch aus der Schweiz kam ein Zug, und eine unendliche Autokolonne strebte auf den verschneiten Strassen vorwärts. Das 1,5 km lange Oval der Bahn war durch mühevolle Kleinarbeit in besten Zustand gebracht worden. Die 40 cm dicke Kerneisdecke garantierte für einen sicheren Verlauf der Rennen. Selbstverständlich vollzog sich der ganze Anlass im Stile des neuen Deutschlandes: zahlreiche S. A.-Männer waren anwesend, hohe Persönlichkeiten des neuen Regimes Hessen sich sehen, das Deutschlandlied und das Horst-Wessellied erklangen. Rund 15 000 Zuschauer wohnten den um 11 Uhr beginnenden Kämpfen bei, die zuerst von den Motorrädern bestritten wurden. Hier stellte der Münchner Schnitzenbaumer auf Rudge mit dem Durch- : schnitt von 95,1 km/St, die Tagesbestzeit auf. Bei den Automobilen tippte das grösstenteils einheimische Publikum in erster Linie auf seine Landsleute. Wimmer (Bugatti) und Steinweg (Bugatti) massen sich in der grossen Sportwagenklasse mit den Schweizern Rüesch auf Alfa Romeo und Gübelin auf Plymouth. Sofort nach dem Start zeigte sich das überragende Format von Rüesch, dem die Deutschen trotz ihrer verzweifelten Attacken nichts anhaben konnten. Die tolle Jagd in dieser Klasse führte dann auch dazu, dass Rüesch die beste Tageszeit der Wagen erreichte. Wimmer verlor während der Fahrt seine Brille, erhielt vom ...