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... denn Ferrari hatte ja noch Farina im Rennen, der nun anzweiter Stelle lag und das Zeichen zum Angriff erhielt. Jede Attacke beantwortete der Franzose aber prompt mit einem Gegenschlag, so dass der Abstand der beiden Spitzenleute ständig 16 Sekunden blieb. Inzwischen waren die Aufgaben von Macklin (HWM), Schell (Maserati-Plate) und Carini (Ferrari) bekanntgeworden. Nach Ablauf des ersten Drittels desüber 3 Stunden gehenden Rennens wurde folgendes Zwischenklassement ermittelt: 1. Behra(Gordini), 2. Farina (Ferrari), 3. Manzon (Gordini), 4. Bira (Gordini), 5. Rosier (Ferrari),6. Moss (HWM), 7. Ascari (Ferrari); unser Landsmann de Graffenried lag mit seinem Maserati-Flate an 11. Stelle. Für die Leute aus Modena war die Situation also alles anderedenn rosig. Kurz vor Schluss der zweiten Stunde erlittder an dritter Stelle liegende Manzon — wieder einmal — Hinterachsbruch und schied aus. Farina erhielt neuerdings den Befehl zu beschleunigen und verbesserte den vorher von Behramit 2' 30,3" (= 172,400 km/h) aufgestellten Rundenrekord um eine Zehntelssekunde (172,514km/h) Behra Hess sich aber wenig beeindrukken und bewies seinerseits, dass er noch einigeszuzusetzen habe: in einer neuen Rekordrunde ging er gleich auf 2'28,7" (174,255 km/h) undvergrösserte seinen Abstand auf 24 Sekunden. Hinter Farina folgte noch immer der wiedergrossartig fahrende ...