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... Firmen heranzutreten.« Aufgrund einer erblichen Herzkrankheit trat Shelby 1960 vom Rennsport zurück. Er verkaufte sein Autohaus in Dallas und zog nach Südkalifornien – zu der Zeit schwer angesagt wegen der Hotrods-Szene, aber auch wegen vielen dort ansässigen Rennwagen-Konstrukteuren. Er übernahm den Vertrieb von Goodyear-Reifen, gründete eine Rennfahrer-Schule. Nebenbei reifte in ihm die Idee, selbst ein eigenes Auto zu bauen. Für die Straße und für den Einsatz bei Rennen. 1961 war Shelby pleite, hatte aber noch immer hervorragende Kontakte. Einer seiner Freunde, der Chefredakteur von Sports Car Graphic, ließ ihn eine Kolumne über seine Rennfahrerschule schreiben. Darin bot Shelby Lesern und Interessenten an, gegen die Zahlung eines Dollars eine Broschüre zu schicken. Um solche und ähnliche Pläne auszuhecken, ging er damals regelmäßig mit dem Redakteur ins Hollywood Inn. Wie in Carroll Shelby’s Racing Cobra nachzulesen ist, bekam man da für zehn Dollar ein perfekt gegrilltes Steak-Sandwich mit eiskaltem Martini. Und dort wurde die Idee geboren, die in nur drei Jahren dazu führen sollte, dass die schärfsten amerikanischen Sportwagen für die USA die erste WM gewinnen sollten. Jeden Donnerstag ging er mit den eingegangenen Nachfragen und Mitarbeitern der Zeitschrift zu einer »Redaktionskonferenz« ins Hollywood Inn, wo man »die Idee« ...