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... der Saal zum leuchtenden Blumengarten: eine glückliche Phantasie hatte reichlich Blüten und Zweige über die Tische ausgestreut, so ' dass der Saal in tausend Farben prangte. Die Mitglieder hatten trotz Krise und kaltem Wetter den Weg in d«n Saalbau nicht gescheut und; fanden sich in einer Zahl ein, wie sie auch der kühnste Optimist unter den Organisatoren scheinbar nicht zu erhoffen gewagt hatte. Herr Fürsprech Lehner als Seele des Abends stellte sich im todschicken Conferencierfrack vor, verzichtete von vornherein auf jede langatmige Begrüssung, und schickte seine ersten Bonmots in den Sa.al. Unter den Klängen eines Damen-Handharmonika-Orchesters wurde der Abend eingeleitet; die blaues Aargauerinnen bearbeiteten ihre Instrumente mit erstaunlicher Sicherheit und hinreissendem Schmiss. Dass ein solcher Unterhaltungsanlass nicht nur Nummern zu zeigen braucht, die höchstens an die Lachmuskeln appellieren, wurde auch in Aarau wieder erfolgreich demonstriert: auf der grossen Bühne tanzte eine Elite des Damenturnvereins Aarau, einen Schubertwalzer mit fliessender Anmut und schöner Innerlichkeit. Der zweite, nicht minder gelungene Tanz «Spielerei» benannt, veranlasste den Conferencier zu der unter allgemeinem Profest hingenommenen Bemerkung, die Damen würden dies mit ganz besonderer Geschicklichkeit vorführen, da sich die Frauen sehr auf Spielerei verstünden... Zum ...