Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Geschäfte. Aber kaum war der Sommer zu Ende, da leerten sich die Champs-Elysees bedenklich und mit ihnen der Kunsttempel, der in den palastartigen «Bouffes-Pansiens» von heute eine viel würdigere Hülle bekam, allerdings auf Kosten der dann gebotenen Kunst. In den während eines halben Jahrhunderts vergilbten Blättern der Chronik steht zu lesen Die Pariser und Pariserinnen mieden es, an einem Winterabend sich in die leeren, dunklen und unwirtlichen Champs-Elysees hervorzuwagen Heute sind sie der Brennpunkt, der Gipfel der V ille-I.umiere. Die wirklich grossartige Avenue, in lausende und aber Tausende von vielfarbigen Lichtern getaucht, wird in den Tagen des « Salon de 1'Automobile » wie Paris sie vom 7 bis 17. Oktober zum zwanzigsten Male erlebte, der Ort, wo die Kapitäne einer der grossen Weltindustnen sich ein Stelldichein geben, wo ein bis ins Fieberhafte gesteigerter Wettlauf der Technik, des Tempos, des Komforts und der Eleganz mit einer Wucht einsetzt, die so ganz der wahrheitsgetreue Spiegel unserer Epoche ist. Der riesige Tummelplatz wird in diesen vierzehn Tagen vom Grand-Palais beherrscht, das seinen Bilderschatz vor dem wilden Ansturm einer unübersehbaren Schar von mechanischen Zentauren in Sicherheit bringt und die Schleusen für Hunderttausende von Besuchern öffnet, die sich an dieser Orgie von technischen Neuerungen und mächtig ...