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... Gordini-Paradies Das Musee National de l'Automobile in Mülhausen besitzt nicht nur der Welt grösste Bugatti-Kollektion, sondern auch die bedeutendste Sammlung von Gordini-Konstruktionen. Wer sich für diese kleine, ganz spezielle Marke inter essiert, findet in Mülhausen einzigarti ges Anschauungsmaterial. Amedee Gordini lebte von 1899 bis 1979. Erwar (als Amadeo Gordini] in Bazzano, einer Ortschaft zwischen Modena und Bologna, auf die Welt gekommen. Im Jahre 1925 hatte er sich in Paris instal liert, wo er alsbald einen kleinen Gara gebetrieb eröffnen konnte. Aus ihm ent wickelte der rennbegeisterte Italofranzose allmählich eine Sportwagen schmiede, in der Wettbewerbsfahrzeuge verschiedenster Kategorien bis hin zu den Grand-Prix-Wagen entstanden. Be kannt wurden zunächst vor allem seine Simca-Gordini, später wurde der Name Gordini auch ein Synonym für schnelle Renault-Versionen. Als letzte Gordini- Studie wurde 1971 ein Vierventil-DOHC- Zylinderkopf für den Renault 16 entwikkelt. In Anbetracht des heutigen Vier ventil-Booms muss man wohl sagen, dass diese Arbeit offenbar um gut 15 Jahre zu früh in die Wege geleitet wor den war... Die Gordini-Sammlung im Musee Natio nal de l'Automobile umfasst rund 15 Wa gen, darunter die Modelle: Simca Gordini Biplace course, 1937 Simca Huit Gordini Le Mans, 1939 21 S Coupe, 1950 [1,5 L, DOHC) T 16 Grand Prix, 1952 (6 Zyl, 2,5 ...