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... rüstung des Bonner Fuhr parks in den fünfziger Jahren für Mercedes und gegen BMW — weil ihm beim Pro besitzen im BMW der Hut vom Kopfe fiel. Nachdem 1963 der letzte Stromlinien-BMW vom Münchner Band gelaufen war, enthielten sich die Bayeri schen Motoren Werke zu nächst einmal der automobi len Oberklasse, während Mer cedes mit einer neu karossierten 220-Reihe schon 1959 eine Serie auflegte, die aus München keine Konkurrenz zu befürchten hatte. Erst 1968 forderte BMW mit völlig neu geschmiedeten Waf fen erneut zum Duell. Dabei traf der jugendlichdynami sche BMW 2500 auf einen eher behäbigsatten Konkur renten aus dem Schwaben land: Die Mercedes-Limousi nen waren zu luxuriösen Wohl stands-Autos gediehen, wäh rend BMW mit sportlichem Habitus aufstiegsorientierte Jungmanager köderte. Als deshalb der Sechszylin- ,.der-BMW gegen den Mercedes 280 SE im Ver gleichstest anzutreten hatte (auto motor und sport 18 und 19/1970), da mußte er sich diesem nur knapp geschla gen geben, weil sein Innen raumangebot und Federungs komfort „nicht das Niveau der Konkurrenz“ erreichten. In genau diesen beiden Punk ten suchten die Münchner In genieure in den siebziger Jah ren den Anschluß an Merce des zu finden. Der Siebener- BMW, im Mai 1977 präsen tiert, wuchs zum stattlichen, immerhin 4,86 Meter langen Automobil, das auf den Rück sitzen ähnlichen ...