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... zu konzipierendes «Front End», das gleichzeitig die Funktionen eines Stossfängers und eines Spoilers übernimmt. Hierbei sollte die angestrebte Funktionstüchtigkeit etwas höher als nach der ECE-Vorschrift R42 liegen. Nach ihr darf bei einer Pendel-Aufschlaggeschwindigkeit bis 4 km/h und Temperaturen bis zu — 30 °C keine Beschädigung des Stossfängers auftreten. Ferner wird bei dem Pendeltest keine Beschädigung eines Karosserieteils gestattet. Um die dazu erforderlichen Investitionenin Grenzen zu halten, waren die Änderungen an den angrenzenden Karosserieelementen auf ein Mindestmass zu reduzieren. Für die Gesamtentwicklung standen weniger als 20 Monate zur Verfügung. Das bisherige Stossfängersystem (Bild 1, oben rechts) bestand aus einer auf einen Stahlträger aufgeklipsten Verkleidung, die im Spritzgiessverfahren aus modifiziertem Polypropylen hergestellt wurde. Das System vereinigte die Vorteile einer elastischen Energieaufnahme durch den Kunststoff bei kleinen Kollisionsgeschwindigkeiten, während der Stahlträger durch seine Steifigkeit benachbarte Karosserieteile vor Beschädigungen schützt. Anlässlich der Praxisbewährung griff man bei der Gestaltung des Front End (Bild 1, oben links) auf diese positive Erfahrung zurück. Das neuartige Front End besteht aus Stossfänger und integrierter Schürze (Bild 1, oben links, zeigt einen Schnitt Mitte ...