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... Sie unter <wehtum?» «In meiner ganzen Karrierewollte ich nie weder meine Konkurrenten noch die Autohersteller, die schliesslich auch meine Kunden sind, beunruhigen. Wir versuchten stets, etwas zu schaffen, das nicht in direkterKonkurrenz zu jemand anderem stand. Ich wünsche nicht, als einMann zu gelten, der andern Lehren erteilt. Nun, da Porschedas eigene Viersitzerprojekt aufgegeben hat und eine solcheLösung noch nie mit dem 911er- Heckmotor versucht wurde, entschlossen wir uns zu einem Wagen wie dem Karisma.»«Welche Rolle spielte das Haus Porsche beim Karisma?» «Keine direkte. Wir fragtensie an, ob sie etwas gegen unser Projekt hätten, und sie verneinten dies. Das war alles. Um gänzlich frei zu sein, erstandenwir einen gebrauchten Porsche 911. Hätten wir Porsche um einen Wagen gebeten, so hättenwir diesen vermutlich gratis erhalten. Doch wir strebten eine völlige kreative Freiheit an.» «Warum entwarfen Sie einenHilgen, der äusserlich mit einem Porsche überhaupt nichts mehrgemeinsam hat?» «Nun, wenn ich Freiheit sage,so meine ich damit, in der Lage zu sein, eine neue Form zukreieren — einen echten Bertone und nicht ein anderes Gesichtfür einen 911. In der Tat suchten wir nicht nach einer Weiterentwicklung des 911, das hat Porsche selber perfekt getan. Nein, wir wollten unsere Kräfte auf die Proportionen und die Oberflä-chengestaltung einer kompakten ...