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... von Daimler-Benz bis dahin nie genutzte Marktnische paßte der Untertürkheimer Ge schäftsleitung gut ins Zu kunftskonzept, zumal sich der neue österreichische Partner für eine Zusammen arbeit auf diesem Gebiet be sonders empfahl: Steyr Daimler Puch konnte in die junge Ehe jahrzehntelange Erfahrung im Geländewa genbau einbringen. Der alpenländische Namens vetter und frühere Lizenz nehmer von Gottlieb Daimler begrüßte die Zusammenar beit an einem Geländewa gen ganz besonders. Denn in der partnerlosen Zeit zu vor hatte das Grazer Werk in dieser Sparte immer nur Monokultur betreiben kön nen. Für zwei Modellreihen fehlten die Mittel. Besonders deutlich wurden die Nachteile dieses einglei sigen Betriebs, als die Pro duktion des kostengünsti gen Kleinkraxlers Haflinger auslief und der sehr viel auf wendigere Allesüberwinder Pinzgauer an dessen Stelle trat. „Wir haben es wohl ge schafft, mit dem Pinzgauer das geländegängigste Fahr zeug auf Rädern zu bauen“, erklärte zu dieser Situation Diplom-Ingenieur Friedrich Rohr, Geländewagenent wickler bei Steyr in Graz, „aber jetzt fehlt uns ein er schwingliches Modell im Programm.“ Das gemeinsam konstruierte Auto versprach, diese Lücke zu schließen. Die Grazer dokumentierten dies sogar in seinem Arbeitstitel. Sie nannten das Entwicklungs objekt H 2, denn ihr Ziel mußte es sein, einen Nach folger ...