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... sich unter den Schirm des fran zösischen Akkukonzerns Ceag. Der wiederum erlag der kapitalen Anziehungs kraft des Italo-Herstellers Magneti Marelli. Immer mehr Teileliefe ranten kommen in ärgste Fi nanznöte, weil die Auto konzerne sie wie Zitronen ausquetschen. Gerade acht Prozent Preiserhöhung ge standen die deutschen Au tobauer ihren Lieferanten im Lauf des gesamten letz ten Jahrzehnts zu - selbst kassierten sie beim Auto kunden ungeniert den drei fachen Preisaufschlag. Eine dreiste Politik, bei der der Käufer die Zeche doppelt zahlt: Er muß auch bei den Ersatzteilpreisen tiefer in die Tasche greifen. Was die Reifenfabrikanten den Au tobossen bei Neuwagen- Pneus nachlassen müssen, holen sie sich über die Rei fenhändler wieder herein, um ihre Bilanzen auszuglei chen. Dieser Bären dienst am Kunden kümmert die Auto hersteller wenig. Die Einkaufs chefs von Audi, BMW und Co. wol len immer weniger bezahlen, aber im mer mehr bekom men. Sie diktieren die Justin-Time- Lieferung direkt ans Band und wäl zen die Lagerkosten auf die Schar der Lieferanten ab. Sie erwarten immer mehr Entwick lungsleistungen, was den Teilelieferem kräftige Inve stitionen abver langt. Kein Wunder, daß die Zulieferer auf dem letzten Loch pfei fen. Die Melodie kennt je der: „Wer soll das bezah len ...“ Die Autohersteller stellen sich taub und ...