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... SwissClassics Besonders zu gefallen wusste ein zweiplätziges Torpedo auf einem Chassis von Stoewer. Die von der Motorhaube gerade nach hinten über die Türe gezogene Carrosserielinie fiel in sanftem Schwung hinten zu einem gerundeten Spider ab. Auf einem Donnet-Zedel-Fahrgestell entstand ein kleines Coupé de Ville mit offenem Führerstand und einem Fahrgastraum mit neckischem, ovalem Seitenfenster. In Weymann-Bauweise entstand ein frühes Cabriolet auf dem Chassis eines Delauney-Belleville. Diese Marke, die vor dem 1.Weltkrieg für ihre Nobelautomobile bekannt war, die auch am Zarenhof geschätzt wurden, produzierte nun auch kleinere Modelle. Das Cabriolet entwikkelte sich, speziell auch in der Schweiz, zu einer sehr beliebten Carrosserieform. Sie verband den Komfort und die Wettertauglichkeit eines geschlossenen Wagens mit dem Vergnügen eines offenen Torpedos. Blütezeit 1924 bis 1930 Mitte der 1920er-Jahre baute Hess mehrere Wagen mit so genannten Weymann-Carrosserien. Statt Metallbleche für die Aussenverkleidung wurden die Aufbauten mit strapazierfähigem Kunstleder bezogen. Diese Carrosserien hatten den Vorteil eines geringen Gewichts und einer weitgehenden Ausschaltung der lästigen Quietschund Dröhngeräusche bei schlechter Strassenoberfläche. Leider erwiesen sich die Weymann-Carrosserien als nicht sehr dauerhaft, und da die Mo- ...