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... Trommelbremsen können sich hölzern anfühlen; es ist besser, mit dem Auto durch die Kurve zu driften.« LINKS UND UNTEN Schnelle Kurven erfordern vom Fahrer angestrengten Körpereinsatz; Bruno Ferraris Original-Routenheft für die Mille Miglia 1956 und seine Teilnahmeplaketten von 1956 und ’57. Teil der Strecke vor uns, also volle Kraft voraus. Der Reihensechszylinder von Bristol hört sich fantastisch an (tausendmal besser allerdings noch von der Boxengasse aus, wie ich feststelle, als Mark mit seinem Auto ein paar heiße Runden dreht) und erreicht zügig sein Drehzahllimit von 5800 U/min. Dann stößt er ein tiefgründiges Bellen aus, als ich vor der Club-Schikane mit Zwischengas runterschalte. Sieht man sich alte Fotos eines Ace an, der um die Kurven gejagt wird, scheint der Wagen wie eine Rennjacht zu wanken, während der Fahrer sich immer zur anderen Seite lehnt. Den Ace hart ranzunehmen, erfordert ein gerüttelt Maß an Körpereinsatz und lässt einen erkennen, wie schwierig es gewesen sein muss, mit dem Wagen stundenlang im Renneinsatz zu sein. Mark Aldridge hat das schon am eigenen Leib erfahren. »Mein Ziel ist, alle vier großen Rennen zu bestreiten«, erzählt er. »Das Goodwood Revival, die Mille Miglia, Le Mans Classic und die Monaco Historique. Das erste davon habe ich 2016 absolviert. Nach 18 Monaten Restaurierungszeit saß ich zum Qualifying ...