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... an diesen Untersuchungen hatte Prof. Karl F. Lagler, der Leiter des Fischerei-Instituts an der University of Michigan in Ann Arbor, Mich., mit seinem Team durch geführt. Diese Untersuchungen sind über jeden Zweifel erhaben, denn amerikanische Wissenschaftler sind wohl kaum dümmer als deutsche Dip lom-Volkswirte. Auf amerikanischen Stauseen für Trinkwasser fahren viele Motorboote, sehr viele - auch mit Außenbordmotoren; es sind sogar die meisten. Auf dem Texoma-See zum Beispiel, einem der großen Trinkwas ser-Reservoirs des Staates Texas, wurden 1962 8800 Motorboote registriert, davon 82% Außenborder! Und wir wissen ja, wie empfindlich die Ameri kaner in Sachen der Hygiene sind! Die „Fisheries Review" erschien im Oktober 1961. Das Memorandum der Konstanzer Handelskämmerer im März 1962. Es dauert höchstens vier Wochen, bis amerikanische Fachzeitschriften nach ihrem Erscheinen in deutschen Archiven und Bibliotheken liegen. Es erschien aber schon 1959 in der „Deutschen Fischerei-Zeitung" die Übersetzung eines allgemeinver ständlichen Artikels von Prof. Lagler mit den gleichen Tatsachen. Aber das alles braucht man nicht zu wissen, nicht zu beachten in Deutsch land. Es genügt eine Animosität oder Befürchtung, mit der man einen Ver dacht aufbringt; dann schreibt man diesen Verdacht nieder und mixt ein paar Gramm Chemikalien hinzu - entweder ...