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... nur ein amü- siertes Lächeln entlockte, quetschte sich zuerst Prost am Lotus vorbei. Verbrauchsprobleme befürchtet Bald Hess sich Senna bis auf den sechsten Rang zurückfallen, sein Augenmerk galt nur der Benzinanzeige im Cockpit. In sämtlichen Rennställen befürchtete man übrigens Verbrauchsprobleme; die 69 Runden dieses Circuits auf dem ehemaligen Areal der Weltausstellung waren nur bei kluger Einteilung des Benzinvorrats und räsonablem Umgang mit dem «Dampfrad» zu überstehen. Schon begannen sich die ersten Vier von den übrigen Konkurrenten zu lösen; von nun an konnten nur noch die beiden Williams und McLaren ein Wort um den Sieg mitreden. Mansells Vorsprung schrumpfte allmählich zusammen, denn Rosberg machte hinter seinem Teamkollegen Prost gehörig Dampf und bremste diesen denn auch in der Haarnadelkurve vor Start und Ziel aus; Piquet dagegen, der das Rennen wegen eines Defekts im Warmup im Ersatzwagen in Angriff genommen hatte, vermochte das angeschlagene Tempo nicht mitzuhalten. Rosberg hatte Mansell bald eingeholt, und die 17. Runde nahmen die beiden nebeneinander in Angriff. Mansell nach dem Rennen: «Ich hatte in der Anfangsphase etwas zuviel Benzin verbraucht und Hess es absichtlich etwas ruhiger angehen.» Schon fünf Runden später war die Verbrauchsrechnung wieder im Gleichgewicht, und der Engländer verdrängte den rotweissen ...