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... Benützung von vielen beinahe als eine Art «Grundrecht» angesehen wird. Leider gilt das, was Entwickler und Forscher schon seit langem wissen, nämlich dass keine Konstruktion und keine Erfindung ausschliesslich Vorteile hat, auch für das Automobü. Die Nachteüe begannen allerdings erst mit dem Einsetzen der Massenmotorisierung nach dem Zweiten Weltkrieg manifest zu werden. Staus, Lärm, Abgase, exzessiver Treibstoffund Rohstoffverbrauch sind negative Begleiterscheinungen, die es möglichst rasch zu eliminieren beziehungsweise auf ein Minimum zu reduzieren gilt. Diese Aufgaben sind umso dringender, als die Motorisierungswelle längst über Länder schwappt, diefrüher automobilistisch quasi inexistent waren. Wenn einmal China, Russland, Indien, Afrika und Südamerika so dicht motorisiert sind wie Westeuropa oder dieUSA - und niemand kann ihnen verbieten, dieses Ziel anzustreben ist es für Alibimassnahmen oder für Feuerwehrübungen zu spät. In den hoch motorisierten Ländern kommt es schon heute zumindest punktueü vor, dass der Verkehr an sich selbst zu ersticken droht - drohendes Beispiel dafür, was geschieht, wenn die individuelle Mobilität, sprich Freiheit, allzu sorglos ausgelebt wird. Begleiten und fördern Die AR hat seit ilirer Gründung im Jahre 1906 den Siegeszug des Automobüs begleitet, wohlwollend, fördernd, aufmunternd, begeistert, wo es angebrachtwar aber auch ...