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... eigenes Unternehmen. Seine Mo delle bezeichnete er mit den Buchstaben des griechischen Alphabets. 1921 gelangte er zum Lambda, dem ersten Serienwagen mit selbsttragendem Karosseriekörper, vorn Einzelrad-Teleskopfederung. Mit breiter Spur und langem Radstand war der sehr niedrige Wagen unverwechsel bar, ebenso auch die Maschine, deren Prinzip Lancia schon für größere Vor modelle verwendet hatte. Der 2,1 Liter- Motor war ein V4 mit sehr spitzem V- Winkel (22 Grad) und obenliegender Nockenwelle, er leistete 48 PS und brach te den nur ca. 760 kg schweren Wagen auf Fahrleistungen weit über dem Niveau seiner Hubraumklasse. Er lief ca. 115 km/h gegenüber üblichen 90 und begei sterte sportliche Herrenfahrer auch durch gute Bremsen und hervorragende Stra ßenlage. Vom berühmten Gehör des Mu sikliebhabers Lancia zeugte das Motor konzept allerdings nicht, die Maschine lief und klang recht rauh. Ein Handikap des engen V waren auch die Ansaug wege, die eine Leistungserhöhung für den Wettbewerbssport praktisch unmög lich machten; der Lambda war und blieb ein sportlicher Tourer. Zunächst wurde noch ziemlich viel geändert, der abgebil dete Wagen gehört zur fünften Version, die als Neuerung vier Gänge hatte. Für geschlossene Karosserien war der schma le Wagenkörper wenig geeignet; sie blie ben selten, bis Lancia später ein norma les Chassis lieferte, mit dem ...