Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... A 1 herrscht dichter Verkehr, weshalb dieH err und Frau Schweizer fahren mit dem Reise nicht so zügig verläuft, wie man gehofft hatte. Die Schweizers nerven sich vor allem auch an den zahlreichen Lastwagen, die durch Überholmanöver negativ auffallen. Einige Zeit später stehen die Volksabstimmungen über die neue leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe LSVA und die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs FINÖV vor der Türe. Beide Vorhaben - so wird von den Behörden optimistisch versprochen - seien unbedingt nötig, um den Gü-tertransport von der Strasse auf die Schienen verlagern zu können. Die Schweizers erinnern sich an die «bösen» Lastwagen Und stimmen sowohl LSVA als auch FINÖV mit Überzeugung zu. ZIEL BLEIBT TRAUM Gegen das Ziel, den Güterverkehr von der Strasse auf die Schienen zu verlagern, ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Dochin der Praxis lässt es sich nicht annähernd so leicht realisieren wie in den Köpfen rotgrüner Politiker. Dass das keine böswillige Behauptung ist, belegt folgende simple Rechnung: In der Schweiz sind die Anteile des Güterverkehrs (inkl. Transit) wie folgt verteilt: Strasse 81 %, Schienenverkehr 11%.Wenn nun aber nur 10 % von der Strasse, d. h. 8,1 % vom Total, auf die Schienen verlagert werden sollen, dann müssten die SBB ihre Kapazität von 11 auf 19,1 % erhöhen und somit fast verdoppeln. Beieiner Verlagerung um einen Drittel ...