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... ? Liebe, Wärme, Schönheit. «Und wie übersetzt man diese Ideale in unser nüchtern praktisches Leben ?» fragt sich die Freudenspenderin Mode. «Wo findet man einen sinnausklingenden Gegenstand ? » Da erinnert sie sich ihrer launischen Einfälle schon zu Anfang der Wintersaison — «Pelz» war das Losungswort, das sie allen Modeneuheiten mit auf ihren Weg gab. — Und nun ging man auf Entdeckungsreisen aus zu Wasser und zu Land, auf Bergen und in Tälern aller Weltteile wurde Jagd gemacht auf ihre vierfüssigen Bewohner. Und bald gab es neben den prächtigen Pelzmänteln von Breitschwanz und Karakül, von Nerz und grauem Astrachan, von Sealskin und Biber eine Fülle kleinerer Pelzgegenstände, die wie eine Fata Morgana ein frü- heres romantisches und daher bescheideneres Jahrhundert auferstehen Hessen. In den Schaufenstern paradieren kleine Pelzkrawatten, ineinander verschlungen, runde Capes aus Nerz mit Strassknöpfen abgeschlossen, Silberfüchse, die sich paarweise liebevolle Worte ins Ohr flüstern, und Blaufüchse, deren Ende mit violetten Samtschleifen vereint ist. Wie graziös sehen die schlanken Schlittschuhläuferinnen in ihren kurzen Astrachanboleros aus! Wie flott schleudern die Freundinnen die grauen und braunen Pelzstolas über die Schultern ! Und welche Schöne blieb einem Hermelincape gegenüber unempfindlich, das in unschuldsvoller Weisse leuchtet ? Sieht ...