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... Trottel sind. Wir müssen diesen drei Typen den Kampf ansagen und bestrebt sein, sie auf eine Mindestzahl zu beschränken, auch wenn dies meist mit Ärger und Unannehmlichkeiten verbunden ist. Ober die jeweiligen Mittel läßt sich streiten. Gruppe 1 und 2 verdienten keine Rücksicht. Sie bilden eine derartige Gefahr für den Stra- ßenverkehr, daß auch dann mit einer Anzeige eingeschritten werden muß, wenn es ohne Unfall abgegangen ist. Bei Gruppe 3 mag es jeder halten, wie er will. Die täglichen Erfahrungen mögen einem manchmal diesen Kampf gegen grobe Verstöße im Straßenverkehr nahezu als aussichtslos erscheinen lassen. Wie sollen aber die hohen Unfallziffern herabgedrückt werden, und wie soll Deutschland seinen unrühmlichen Ruf verlieren, daß auf seinen Straßen mit am unhöflichsten und rücksichtslosesten gefahren wird, wenn wir nicht mit den staatlichen Behörden bestrebt sind, gegen grobe Verstöße einzuschreiten und Unfälle vorbeugend zu verhüten? Gänzlich wird uns das wohl nie gelingen. Denn Autofahren ist eine Charaktersache. Und die Zahl der zugelassenen Kraftfahrzeuge wird immer größer sein als die Zahl der charakterfesten Fahrer. Dr. Fritz Gruber, Nürnberg Kavalier im Autoverkehr! Herr Johann Friedrich in G., Sie sind ein „weißer Rabe", ein wirklicher Kavalier im Autoverkehr. — Das ist meine persönliche wie auch die ...