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... gar nicht übermässigstark aufs Bremspedal gedrückt wurde. Schuld daran müssen keineswegs Glatteis, nassesLaub oder ähnliche Widerwärtigkeiten sein. Häufigscheint es sogar überhaupt keinen äusseren Grund fürdie unerwarteten Reaktionen zu geben. Aber wenn die Begleitumstände näher unter die Lupe genommen werden, zeigt sich nicht selten, dass es auf den Winter zugeht und die Temperaturen bereits deutlich unter 10°C liegen. Gleichzeitigsind auf dem Wagen Sommerreifen aufgezogen, vorzugsweise solche der höheren Geschwindigkeitsklassen H, V, W oder Z. Wäre das Auto an der gleichen Stelle und zum selben Zeitpunkt mit modernen Winterreifen ausgerü- stet gewesen, hätte dieSchrecksekunde mit einiger Wahrscheinlichkeit vermieden werden können. Der Grund: Winterreifen erbringen nicht nur, wie landläufigangenommen wird, auf Schnee und Eis bessere Resultate, sondern sie sinddarüber hinaus im unteren Temperaturbereich auch aufaperer (trockener oder nasser) Strasse fahrsicherer. Das liegt an ihrer «kältefreundlichen Laufflächen- Gummimischung» (Zitat Reifenwerbung), die dank ihrer Zusammensetzung auch beiTemperaturen um den Gefrierpunkt und darunterschmiegsam bleibt und für eine flexible, gut haftendeKontaktfläche zur Strasse sorgt. Daraus resultiertenbei Kälte besseres Bremsverhalten (auf nasser Fahrbahn generell rund 10%),bessere Traktion und höhere ...