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... aus Millionen gestreßter Autofahrer ruhige und entspannte Urlauber machen, wird eine Illusion bleiben. Schon allein wegen der Nebenwirkungen, die man nicht unterschätzen darf. nungen durch Verängstigungen, Aufregungen, Arger und Konfliktsituationen können eine vorzeitige Abnutzung des Gefäßbettes bewirken.« Die Folgen sind bekannt — der Autofahrer ist infarktgefährdet. Um die Reaktionen des Organismus, die für den Autofahrer »dumm und sinnlos« (Keul) geworden sind, zu bremsen, setzt man heute die Betablocker ein. Sie blockieren die Streßhormone dort, wo sie wirken könnten, und verhindern galoppierenden Puls und unerwünschten Stoffwechsel. 30 Herzschläge mehr im Auto sind nicht abnorm Freilich muß nun nicht jeder Autofahrer zum Betablocker greifen, denn beim gesunden Lenkar pocht der Puls am Steuer nur 20—30mal mehr in der Minute, als wenn er Zeitung lesen würde. Auf Autobahnen — so hat eine Untersuchung von Professor Keul ergeben — schont sich das Herz sogar noch mehr. Und diese Arbeitsfrequenz am Steuer ist »keineswegs abnorm, wenn der Fahrer einen Ruhepuls um 60 hat«, beruhigt einer der führenden deutschen Herz-Rehabilitations-Spezialisten, Professor Dr. Max Halhuber. Ein solcher Autofahrer braucht weder Betablocker noch ärztlichen Rat. Auf die Frage, ob man Fahrer, die im Auto ständig vom Herzkasperl bedroht ...