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... man mit Mercedes-Designchef Görden Wagener in einen philosophi schen Exkurs zu seiner neuen Stra tegie, dann zitiert er gerne Immanuel Kant, der da sagt, dass die Erhabenheit über die Schönheit hinausgehend sei. Und während man als Besucher noch über die Bedeutung dieser Worte nachsinnt, schiebt Wagener nach: „Emotionale Werte werden für den Erfolg des Unternehmens immer wichtiger.“ Die haben ihm, daraus hat er nie einen Hehl gemacht, bei der aktuellen E-Klasse Umfang: Rund eine Milliarde Euro pumpte Mercedes in die Überarbeitung der E-Klasse, fasste viele Blechteile an und rüstete beson ders in puncto Assistenzsysteme so umfang reich nach, dass selbst die S-Klasse in ihrer Neuauflage im August 2013 kaum mehr bieten kann. Die Zeit des Vieraugen-Gesichtes ist vor bei. Die Leuchteinheit verschwindet unter einem gerundeten Glas, das die stegförmi gen Schlitze des Vorgängers in Vergessen heit geraten lässt. Serienmäßig gibt es ein Beim Elegance thront der Stern noch nach alter Tradition auf der Haube Tiefer Eingriff ins Design Die Zeit für Veränderungen war also über reif - und zwar in einem ungewöhnlichen gefehlt. Das Design, noch unter seinem Vor gänger entstanden, war aber nicht nur ihm zu eckig. Auch der Vorstand hatte von dem kühlen Look schnell die Nase voll: Alleine in Deutschland blieb ihr Modell von Januar bis November um über 10000 ...