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... Wir arbeiten in Deutschland ja aber gerade auf die Kleinsiedelung bis herab zu kleinsten ländlichen Heimstätten hin, weil auf dem Lande der Erwachsene besser und gesünder wird, weil wir unseren deutschen Kindern anderes schuldig sind, als Asphalt und Kino, und weil Augenschein und Statistik lehren, wie unendlich viel ausgiebiger der deutsche Boden in der Hand des kleinen Landwirts oder Siedlers gegenüber der Bewirtschaftung im Großgrundbesitz ist. Auch nach dem Kriege werden wir in Deutschland aber am besten auf unseren eigenen Boden bauen. Bei der zu erwartenden großen Welthungersnot wird das Ausland uns Siegern nicht nur nichts abgeben wollen, nein, vor allem nichts abgeben können. . Dem kleinen Landwirt nun, gar dem Siedler, ist es natürlich ganz unmöglich, sich zwei, gar drei Motoren anzuschaffen. Das Pferd empfindet er als einmalige Ausgabe, weil er für seine Erhaltung keine baren Aufwendungen zu machen hat, vielmehr Stroh und Heu und Hafer teils selbst baut, teils bargeldlos im Tauschhandel und auf Kredit erhält. Beim Motor hingegen muß er für Brennstoff und Öl bares Geld ausgeben und empfindet es nicht so lebhaft, daß er dafür seine Ernte ungeschmälert verkaufen kann und vielfältig wieder einnimmt, was er hier ausgab. Auch fällt es ihm schwer, zur Bedienung der Maschine, soweit er sie nicht dauernd braucht, jeweils den richtigen ...