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... in der Lagerhalle von Arnolt vernichtet worden. Erwähnenswert ist diese Menge nicht wegen der absoluten Richtigkeit der Angaben, sondern wegen ihres Verhältnisses zur Menge des seriengefertigten Bristol 404. Exakt 51 Stück wurden von dem Bristol – auf dem Arnolts Sportwagen basiert – zwischen 1953 und 1955 gebaut. Das ist genau die Menge, die jenseits der magischen Wichtigkeits marke liegt. Obwohl 85 Exemplare des Arnolt Bristol überlebt haben sollen, liegt der Preis des italoanglodeutschamerikanischen Fahrzeugs beim Dreibis Vierfachen dessen, was der Geburtshelfer 404 heute kostet. Sammler fasziniert am Arnolt Bristol in erster Linie eins: die Historie. Stanley Harold Arnolt II, Jahrgang 1907, gründete in Chicago 1932 die Arnolt Corporation. Nachdem Arnolt ein vier Meter langes Motorboot vier Stunden lang bei Sturm und Nebel über den Michigansee gejagt hatte, um die Vorzüge des Leichtbau-Innenbordmotors Sea Mite seiner Firma zu demonstrieren, verpasste ihm die Chicago Daily News den Spitznamen Wacky – zu Deutsch: ausgeklinkt, irre. Dabei war die Sache auf dem See gar nicht so verrückt, schließlich machte Wacky Arnolt mit den Vierzylinder-Sea-Mite-Bootsmotoren ein Vermögen. In einer nicht ganz so verrückten Aktion kaufte Arnolt 1949 zu seinem Lincoln Continental einen MG TC hinzu. Danach, immer noch durchgeklinkt, lieh er sich Geld für den Kauf von ...