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... es mit einem Ausgleichgetriebe ausgestattet war, noch mit dem Zweiten zog. Eines spricht zugunsten des differentiallosen Wagens, das ist, dass seine Wagenspur stets eine gleichmässigere ist als die des Fahrzeuges mit Ausgleichgetriebe. Bradshaw korrigiert dieses günstige Urteil aber sofort damit, dass er glaubt, dass dies mehr der Bauart des Wagens und der der Federn zuzuschreiben wäre. In der Tat würde dieses Ergebnis sonst zu einer Reifenersparnis in der Geraden führen, die aber wieder in den Kurven zunichte gemacht werden kann. Bei einer aussergewöhnlich scharfen Erprobung ergab sich, dass die Reifen am differemialiosen Wagen sich verschoben und sogar platzten. Ganz wider Erwarten ist auch das Resultat Bradshaw's bezüglich der Bremswirkung bei beiden Fahrzeugtypen, die er beim Wagen mit Ausgleichgetriebe viel besser fand als bei dem ohne solches. Dagegen stellte sich beim Bremsen des differentiallosen Wagens keinerlei Neigung zum Schleudern ein; doch behauptet Bradshaw, dass dies auch bei einem gut gebauten Wagen mit Ausgleichgetriebe nicht der Fall sein dürfe, wenn man dieser tatsächlich vorhandenen Neigung sofort durch eine kleine Bewegung mit dem Lenkrade begegnet, was allerdings einen sehr erfahrenen und ganz mit Gefühl lenkenden Automobilisten voraussetzt. Auch den Gleitproben" wurden eingehende Versuche gewidmet, wozu eigens eine sehr ...