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... Stellen» des schweizerischen Autobahnnetzes sei. Bis jetzt habe man bereits 25 Millionen investiert, um Steinschläge zu verhindern. Auf einer Länge von rund IV2 Kilometern wurden zwei massive Fangnetze mit 14 Zentimeter breiten T-Trä- gern angebracht. Acht bis zehn dieser T-Träger seien aber glatt wegrasiert worden. Im Moment könne man einen allfälligen weiteren Felssturz nicht aufhalten. Leuthold wies darauf hin, dass nur ein Tunnel in diesem Bereiche der N 2 die Autofahrer vollumfänglich schützen könne. Allerdings müsse man mit Kosten zwischen 60 und 100 Millionen rechnen. Auch in Bern habe man eingesehen - übrigens schon vor erfolgtem Felssturz -, dass früher oder später im Lopperbereich noch Vermehrtes für die Sicherheit der motorisierten Autobahnbenützer getan werden müsse. Ob ein dringend notwendiger Autobahntunnel kommt und wann, ist im Moment noch ungewiss. Sicher ist indessen, dass wohl fast jeder Autofahrer mehr oder weniger ängstlich den Berg hinaufblickt, in der Hoffnung, nicht von Felsbrocken oder gar tonnenschweren Gesteinsmassen während der Durchfahrt getroffen zu werden. P S. Der Kanton Bern erprobt zurzeit auf einem 500 Meter langen Abschnitt der Autostrasse T6 ein neuartiges Lärmschutzverfahren. Sogenannte Geotextilwalzen werden bepflanzt und sollen damit den Anwohnern optimalen Schutz vor Immissionen bieten. Wie das ...