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... und war damit beschäf tigt, die Gewinne zu ver stauen. Oehme und Kol legen hatten seit Monaten in Panik gemacht; sie wollten uns einreden, bald stünden wir auf dem Trokkenen - als aber der be sonnene deutsche Auto fahrer sich nicht panisch stimmen ließ, wurde er eiskalt über den Löffel balbiert. Die Multis erhöh ten die Preise, als wären wir hier auf einer Auktion. Begonnen hat die konzer tierte Aktion mit einer Tartarennachrieht aus Ame rika: „Exxon: Benzin bleibt 20 Jahre knapp.“ Kein Wort war wahr, öl ist nicht knapp, sondern teurer ge worden. Aber man brauch te das Märchen von der Knappheit, um die Preise an den Tankstellen erhö hen zu können. Die näch ste Hiobsbotschaft kam wiederum von der Esso, $ ? (979CK. Gewinne waggonweise. diesmal von Oehme höchstpersönlich: Er fordert das Tempolimit, wobei die Begrenzung auf 130 km/h „nicht einmal oberste Grenze“ sein müsse. Dann eine neue Schreckensnachricht aus der Esso: Oehmes Vorstandskollege Thomas Kohlmorgen kündigte an, im Laufe des Jahres, „möglicherweise genau zur Hauptreisezeit", könnte die Benzinversorgung in der Bundesrepublik ins Stocken geraten. Ich frage mich immer, was das für freie Kaufleute sind! Oehme und Kohlmorgen passen in ein Benzingutscheinausgabe unternehmen — schon beim letzten Ölknatsch waren die höchsten Exxon-Manager für die sofortige Aus gabe von ...