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... einschneidende Verkehrsverbesserungen nicht von der Allgemeinheit des motorisierten Verkehrs, sondern von den einzelnen Tunnelbenützern getragen werden sollten. Und die Ausländer? Es fehlt auch weiter nicht der Hinweis darauf, dass die vorgesehenen Tunnel des Nationalstrassennetzes in bedeutendem Masse von Ausländern frequentiert werden dürften. Diese entrichten wohl in Form des Treibstoffzollzuschlages einen gewissen Tribut an den Nationalstrassenbau, könnten aber durch Gebühren noch zusätzlich belastet werden. Die Erhebung von Gebühren würde ferner nach Auffassung der Botschaft den von den neuen, ganzjährig benutzbaren Verbindungen profitierenden Schwerverkehr in vermehrtem Masse zu Leistungen heranziehen. Schliesslich wird noch auf Aeusserungen in der Oeffentlichkeit hingewiesen, man erwarte im allgemeinen gar keine gebührenfreie Durchfahrt durch den Alpen-Strassentunnel. Dies zeige ja schon die Gebührenerhebung für den Tunnel unter dem Grossen Sankt Bernhard. Auch in Amerika und in dreien unserer Nachbarländer bestehe für gewisse hochwertige Verkehrsanlagen die Gebührenpflicht. Die Aufnahme der umstrittenen Gebührenfrage in die Gotthardbotschaft hat offenbar deren Veröffentlichung verzögert, mit bescheidenem Nutzeffekt; wie selbst zugegeben wird, konnten die Betrachtungen über die Gebührenfrage nicht zu einem eigentlichen Antrag verdichtet werden. ...