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... sind die Automobil- Carrosserien nicht weniger kostspielig als vergleichbare Pferdewagen. – 1919 wurde Reinbolt & Christé Mitglied des Carrosserie-Verbandes. Weiterhin dem Luxus verpflichtet Leider sind bisher aus der Frühzeit des Automobil-Carrosseriebaus bei Reinbolt & Christé keine Archivunterlagen oder Bilder gefunden worden. Es ist zu vermuten, dass auch hier vor allem Tourenwagen auf den Chassis von Martini, Fiat und französischen Marken entstanden sind. Parallel dazu wurden immer noch Pferdewagen, teilweise in seit Jahrzehnten fast unveränderter Form, weitergebaut. Ab 1927 gab es dann auf dem neuen Martini Six schöne Limousinen und langgestreckte, offene Tourenwagen mit klaren, schnörkellosen Linien in vorzüglicher Qualität. Der Wunsch nach Fahrzeugen für jede Jahreszeit führte zu Limousinen mit Schieberesp. Faltdächern und zu den ersten eigentlichen Cabriolets. Diese besassen seitliche Kurbelscheiben, und das Verdeck war gepolstert, um den Reisenden auch in Winterzeiten guten Schutz zu gewährleisten. In der illustrierten Ausgabe der «Automobil-Revue» von 1929 wurde denn auch eine schwere 6/7- plätzige Limousine mit seitlichen Reserverädern, einem grossen, angehängten Koffer und montierten Schneeketten abgebildet. Über das Programm von Reinbolt & Christé erfuhr man lediglich, dass die Firma in zahlreichen Werkstätten mit dem ...