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... seit vielen Jahren war 1978 die Zahlungsbilanz negativ. Positiv wirkte sich aber die recht niedrige Inflationsrate von etwa 4 % aus. Wagen der Luxusklasse nehmen zu Obwohl die Gehälter durchschnittlich ziemlich hoch sind - etwa 25 500 Schweizer Franken pro Jahr -, haben es die niederländischen Autokäufer nicht leicht. Die Endpreise für Autos sind in Holland am höchsten im Vergleich zu den übrigen westeuropäischen Staaten. Ursachen sind die massiven Steuerabgaben und zum Teil auch die übersetzten Gewinne der Importeure. Eine Importsteuer dagegen existiert nur für Autos aus Japan, Amerika und Schweden. Die Mehrkosten eines Personenwagens liegen in Holland um rund 36 bis 75 % höher als im Herstellerland. Diese Prozentzahlen setzen sich zusammen aus 18 1/2 Luxussteuer, 18 % Mehrwertsteuer und nicht selten Gewinnmargen der Händler von 10 bis 30 %. Es ist deshalb verständlich, dass der Direktimport von Autos nicht schlecht funktioniert. Seit allerdings Mercedes- Benz und jetzt auch BMW eigene Importorganisationen aufgezogen haben, ist der graue Markt an diesen zwei Marken etwas weniger interessiert. Insgesamt hat der Bestand an Autos in Holland um 6 % zugenommen. Die Verkaufszahlen 1978 sehen recht unterschiedlich aus. BMW hat seine Verkäufe um 30 % steigern können, Mercedes-Benz dagegen nur um 17 %, wobei hier speziell die teuren Dieselfahrzeuge einen ...