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... wussten wir vorher über Mario Revellis Wirken nur lückenhaft Bescheid und staunten nun, welchen Wagen — be kannten und weniger geläufigen — er im Laufe seines Lebens seinen Stempel aufgedrückt hatte. Zu seinen angeborenen Talenten kam natürlich, dass er aus gutem Hause stammte. So verheiratete sich Mario Re velli mit einerTochter des TurinerIndu striellen Michele Ansaldi, in dessen Werkhallen vor dem Ersten Weltkrieg unter anderem die Fiat-Ansaldi-Wagen (nicht zu verwechseln mit Ansaldo) ge baut worden waren. Dies mag uns hier wohl nur am Rande interessieren, zeigt aber immerhin auf, wie die Turiner Fa milien (in diesem Fall Agnelli, Ansaldi und Revelli) untereinander verbunden sein konnten, was unter anderem dazu führte, dass ihre Stadt innert relativ kur zer Zeit zu einem Weltzentrum des Au tomobilbaus heranwuchs. Bereits 1928 arbeitete der junge Mario Revelli di Beaumont mit bekannten Tu riner Karosseriebauern zusammen, un ter ihnen Stabilimenti Farina, Castagna, 46 Bei Pinin Farina in Zusammenarbeit mit Revelli entstandenes Zweisitzer-Sport cabriolet mit langer Haube aufdem Unterbau des grossen Lancia Astura. Der Trossi-Monaco, einerder verrückte sten Rennwagen der Geschichte, besitzt eine von Revelli entworfene windschlüpfigeKarosserie, diezusammen mit demzuäusserst an derFront sitzenden Motoran ein Flug zeuggemahnt. [Photo's courtesg ofMuseo ...